14 Jan
2015

Plädoyer für Entschleunigung

Premiere des Jeckespills 2015 im Vringsveedel

Man kann et schläch erkläre, wenn man nit do jewese es…“, heißt es im Abschiedsliedchen des Jeckespill-Teams am Ende der Weetschaffssitzung. Und irgendwie ist es dran. Es war wieder wunderschön, meinen zumindest die Akteure auf der Bühne. Das Jeckespill ist mit zwei tollen Abenden im Alten Brauhaus op dr Vringsstroß in seine bereits sechste Session gestartet.

Plätzetausch: Zum Medley för allemann kommt das Publikum auf die Bühne

Zu Gast waren Philipp Oebel und Stefan Knittler, Knubbelefutz und Schmalbedach sowie der kölsche Schutzmann Jupp Menth. Willi und Ernst, die Rentner auf Marcumar oder ähnlichen Substanzen, rockten wieder das Brauhaus und Sophie Russel ließ Trude Herr wieder auferstehen, die bis 1986 gleich nebenan das Theater em Vringsveedel gemacht hatte. Sie sang unter anderem den sensationellen Autofahrer-Blues („Da geht man besser gleich zu Fuß, denn da vorne, ja nun schaut, da wird wieder mal gebaut“), der auch nach 60 Jahren brandaktuell ist – genau wie das temporeiche Plädoyer für Entschleunigung des Eilemann-Trios „Bau dingem Auto dr Motor us, schmieß doch dat Telefon am Finster erus“, das das Jeckespill-Team aus dem Fundus vergessener kölscher Lieder ausgegraben hatte. Es geht eben auch langsamer und ruhiger als in manch großem Sitzungssaal, wie die Weetschaffssitzung einmal mehr beweisen wollte. Ein tolles Publikum machte an beiden Abenden mit – bestens gelaunt, feier- und sangesfreudig, aber immer top-aufmerksam und mit viel Respekt, wenn es darum ging, auch mal zuzuhören. Hier Bilder vom ersten Abend im weiterlesen »

26 Feb
2014

Finale einer tollen Session

Wunderbare Abende im Brücker Hähnche

Ein Saal wie gemacht für einen Abend wie diesen, mit einem Publikum, dass man sich nicht besser wünschen kann. Alles passt, alles klingt, alles stimmt. Wo weiß ein Publikum so zu feiern und dann auch wieder so aufmerksam zu werden, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte? Am zweiten Abend im Brücker Hähnche kamen Kasalla für einen Besuch vorbei und ließen es richtig krachen. Und gleich danach begeisterten einmal mehr Knubbelefutz und Schmalbedach mit leisen, feinen Tönen das Publikum. Sowas geht fast nirgendwo sonst. Beim Jeckespill weiterlesen »

19 Feb
2014

Jecke Wagenhalle

Weetschaffssitzung in der Comedia

Zwei wunderschöne Abende feierte das Jeckespill-Team mit seinem Publikum in der Wagenhalle der Comedia in der Südstadt. Dort, wo einst Feuerwehrautos auf ihren Einsatz warteten, tanzten und sangen die Weetschaffselfen – diesmal mit sehr passenden Namen: „Tatü“ und „Tata“. Erstmals präsentierte sich der „Club für anonyme und bekennende Bekloppte“, kurz CABB, auf der Jeckespill-Bühne mit feiner, handgemachter, merhstimmiger kölscher Musik. Knubbelefutz und Schmalbedach sorgten einmal mehr für Begeisterung, genauso wie Stefan Knittler, der kölsche Schutzmann Jupp Menth oder Philipp Oebel. Am zweiten Abend lachte das Publikum Tränen über Willi und Ernst, die für ein halbes Stündchen im weiterlesen »

6 Feb
2014

Gereimter Protest

Plädoyer für einen bunten Straßenkarneval

„Fes hält et Komitee zom Jeld -schöne, neue Jeckenwelt!“ Mit ein paar deutlichen Reimen wurde beim Jeckespill im Osters Rudi der Protest gegen die Pläne des Festkomitees formuliert, im Rosenmontagszug die Musikkapellen zu reduzieren, damit weiterhin Hunderte Uniformierte  mitziehen können.“Der opjedriehte Kuckelkrom, der welle mer em Levve nit“, reimte et Möchtijall Annettchen. „Mer bruche kei Komiteefijure, die Brauchtum als Jeschäffsmodell vum huhe Päd belure.“ Dafür gabs donnernden Applaus. Ein tolles Debut beim Jeckespill. Aus einem gereimten Leserbrief weiterlesen »

3 Feb
2014

Sitzung im Kerzenschein

Jeckespill im Rathaus

Es sind wahrscheinlich die einzigen Karnevalssitzungen der Stadt, bei denen Kerzen auf den Tischen brennen. Und es ist die Sitzung mit der kleinsten Bühne. Da knubbeln sich die weltbeste Sitzungskapelle, das Orchester der Liebe, und die auftretenden Akteure auf rund fünf  Quadratmetern. Das Jeckespill im Consilium im Rathaus ist immer was besonderes; der Ort zudem eine Traumvorlage für gute Redner weiterlesen »

29 Jan
2014

Rentner rocken das Haus

Zweite Weetschaffssitzung im Alten Brauhaus

Die Renter waren kaum zu stoppen: Willi und Ernst rockten das Alte Brauhaus und hätten fast ein Brücker Rentier mit Namen Andrea mit ins Altenheim genommen. Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum weiterlesen »

29 Jan
2014

Stimmen zur Premiere

„Mehr für´s kölsche Hätz und Siel kann man nicht tun.“

„Wirtschaftswunder im Karneval“, titelt der Kölner Stadt-Anzeiger in seinem Bericht über die Jeckespill-Premiere im Alten Brauhaus. „Ruihigere, kölsche Töne, handgemacht und Interaktion mit den Gästen sind Trump. Musiker und Redner schätzen die Nähe hier. Schutzmann Jupp Menth sagte bei der Premiere gar: ,Weetschaffssitzung? Do kumme de echten Fastelovendsjecke hin. Wozu sulle mer uns mit Dauer-Sodbrennen noch Winzwang antun?´ Stehende Ovationen!“

Die Kölnische Rundschau vermutet: „Es muss sehr sehr lange her sein, dass die Menschen in einer Kölner Kneipe zuletzt kollektiv das Lied „Loss mer noch e Gläsche schluppe“ angestimmt haben. Denn das Stück stammt aus dem Jahr 1929, wurde von Hubert Ebeler verfasst und ist auf den gängigen Karnevalsalben nicht zu finden. Bei der gelungenen Premiere der Kneipensitzung „Jeckespill“ im Alten Brauhaus auf der Severinstraße begeisterten unter anderem Jupp Menth, Philipp Oebel sowie Walter Oepen und Wolfgang Seyffert aus dem Hänneschen-Ensemble als „Quetsch un Flitsch“. Mit seinen locker präsentierten Darbietungen ist das Jeckespill eine perfekte Symbiose aus Sitzungs- und Kneipenkarneval, angereichert mit einem Hauch „Loss mer singe“.

Einen sehr ausführlichen Bericht findet man auch bei report-K. „Leise Töne, laute Töne, free Jazz meets kölsche Klassiker und alle singen mit“, heißt es in der „Karnevalszeitung“ des Internetportals. Lob gibt es unter anderem für die „konzertante Neuinterpretation“ des Fööss-Liedes „En dr Weetschaff op dr Eck“. Sie sei „dreckig, laut und punkig. Headline: ,Allemann em Duett´. Frauen gegen Männer und umgekehrt, ein verrücktes Singspiel, wo die Männer im Saal „ja“ und die Frauen „Nä“ singen, oder umgekehrt. So wie auch das Medley, dass Besucher aus dem Publikum vorsangen, das Programm echt interaktiv machen. Tolle Ideen, das Publikum aktiv einzubeziehen. Schön auch das das Team daran festhält alte Stücke wieder auszugraben und neu zu interpretieren. Dieses Mal gab es „Loss mer noch e Gläsche schluppe“ aus dem Jahr 1929 von Hubert Ebeler. Statt dem heute so beliebten „Schalalalala“ sang man sehr melodisch „Rattadibum“. Von Willi Ostermann gab es „Adelche“ auch ein Schmuckstückchen, das nur wenigen bekannt ist. Eine besondere Nummer war auch bei uns em Veedel interpretiert, teilweise free jazzig interpretiert auf dem Alphorn von Ebasa dem Meister. Der Saal auf den Stühlen und Bänken. Natürlich war auch wieder das Orchester der Liebe mit von der Partie.“

Und weiter heißt es da: „Kölsch war und ist Pflicht und das ist gut so. Karneval auf Kölsch, mit Kölsch, in der kölschen Weetschaff – mehr für´s kölsche Hätz und Siel kann man nicht tun.“

28 Jan
2014

Premiere im Alten Brauhaus

Toller Start in die Jeckespill Session 2014

Klasse Publikum, klasse Gäste auf der Bühne, klasse Stimmung – schöner hätte es kaum sein können beim Start in die Jeckespill Session 2014. Im Alten Brauhaus in der Vringsstroß feierte die Weetschaffssitzung die Premiere. Die Weetschaffselfen trotzten grippalen Infekten, dä Tuppes vum Land reimte sich durchs Weltgeschehen und der kölsche Schutzmann weiterlesen »

2 Feb
2013

Finale im Osters Rudi

Vierte Jeckespill-Session endet in Nippeser Kaschämm

Osters Rudi ist die Neuentdeckung der Session. Die ahle Nippeser Kaschämm im Sechzigviertel unter neuer Leitung hat das Zeug zur Karnevalshochburg. Hier endete die Jeckespill-Session 2013 mit einer furiosen Weetschaffssitzung. Ein Höhepunkt: Der Regimentsspielmannszug der Altstädter zog mit 30 Mann in die Kneipe ein. Klimpermännchen Thomas Cüpper – die Entdeckung der Session in der Bütt – begeisterte noch einmal das Publikum, genau wie Sitzungspräsident Volker Weininger und Jupp Menth. Musik machten Stefan Knittler, Philipp Oebel und natürlich das Orchester der Liebe. Hier die Bilder eines tollen weiterlesen »

29 Jan
2013

Schunkeln in der Wagenhalle

Tolles Jeckespill Programm in der Comedia

Es ist so eine Sache mit dem „Tanzen im Sitzen“, das scheinbar ganz speziell für den Karneval erfunden wurden. „Schunkeln ist Scheiße“, sang Biggi Wanninger in der Wagenhalle der Comedia und die rappelvolle Kaschämm hatte ihren Spaß. Die Stunksitzungspräsidentin hatte ihren freien Tag genutzt, um das Jeckespill mitzufeiern. In der Wagenhalle dabei: Jupp Menth, dä Knubbelisch vum Klingelpötz, Thomas Cüpper, Philipp Oebel, die weiterlesen »

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