6 Feb
2014

Gereimter Protest

Plädoyer für einen bunten Straßenkarneval

„Fes hält et Komitee zom Jeld -schöne, neue Jeckenwelt!“ Mit ein paar deutlichen Reimen wurde beim Jeckespill im Osters Rudi der Protest gegen die Pläne des Festkomitees formuliert, im Rosenmontagszug die Musikkapellen zu reduzieren, damit weiterhin Hunderte Uniformierte  mitziehen können.“Der opjedriehte Kuckelkrom, der welle mer em Levve nit“, reimte et Möchtijall Annettchen. „Mer bruche kei Komiteefijure, die Brauchtum als Jeschäffsmodell vum huhe Päd belure.“ Dafür gabs donnernden Applaus. Ein tolles Debut beim Jeckespill. Aus einem gereimten Leserbrief …mehr lesen »

3 Feb
2014

Sitzung im Kerzenschein

Jeckespill im Rathaus

Es sind wahrscheinlich die einzigen Karnevalssitzungen der Stadt, bei denen Kerzen auf den Tischen brennen. Und es ist die Sitzung mit der kleinsten Bühne. Da knubbeln sich die weltbeste Sitzungskapelle, das Orchester der Liebe, und die auftretenden Akteure auf rund fünf  Quadratmetern. Das Jeckespill im Consilium im Rathaus ist immer was besonderes; der Ort zudem eine Traumvorlage für gute Redner …mehr lesen »

29 Jan
2014

Rentner rocken das Haus

Zweite Weetschaffssitzung im Alten Brauhaus

Die Renter waren kaum zu stoppen: Willi und Ernst rockten das Alte Brauhaus und hätten fast ein Brücker Rentier mit Namen Andrea mit ins Altenheim genommen. Dirk Zimmer und Markus Kirschbaum …mehr lesen »

29 Jan
2014

Stimmen zur Premiere

„Mehr für´s kölsche Hätz und Siel kann man nicht tun.“

„Wirtschaftswunder im Karneval“, titelt der Kölner Stadt-Anzeiger in seinem Bericht über die Jeckespill-Premiere im Alten Brauhaus. „Ruihigere, kölsche Töne, handgemacht und Interaktion mit den Gästen sind Trump. Musiker und Redner schätzen die Nähe hier. Schutzmann Jupp Menth sagte bei der Premiere gar: ,Weetschaffssitzung? Do kumme de echten Fastelovendsjecke hin. Wozu sulle mer uns mit Dauer-Sodbrennen noch Winzwang antun?´ Stehende Ovationen!“

Die Kölnische Rundschau vermutet: „Es muss sehr sehr lange her sein, dass die Menschen in einer Kölner Kneipe zuletzt kollektiv das Lied „Loss mer noch e Gläsche schluppe“ angestimmt haben. Denn das Stück stammt aus dem Jahr 1929, wurde von Hubert Ebeler verfasst und ist auf den gängigen Karnevalsalben nicht zu finden. Bei der gelungenen Premiere der Kneipensitzung „Jeckespill“ im Alten Brauhaus auf der Severinstraße begeisterten unter anderem Jupp Menth, Philipp Oebel sowie Walter Oepen und Wolfgang Seyffert aus dem Hänneschen-Ensemble als „Quetsch un Flitsch“. Mit seinen locker präsentierten Darbietungen ist das Jeckespill eine perfekte Symbiose aus Sitzungs- und Kneipenkarneval, angereichert mit einem Hauch „Loss mer singe“.

Einen sehr ausführlichen Bericht findet man auch bei report-K. „Leise Töne, laute Töne, free Jazz meets kölsche Klassiker und alle singen mit“, heißt es in der „Karnevalszeitung“ des Internetportals. Lob gibt es unter anderem für die „konzertante Neuinterpretation“ des Fööss-Liedes „En dr Weetschaff op dr Eck“. Sie sei „dreckig, laut und punkig. Headline: ,Allemann em Duett´. Frauen gegen Männer und umgekehrt, ein verrücktes Singspiel, wo die Männer im Saal „ja“ und die Frauen „Nä“ singen, oder umgekehrt. So wie auch das Medley, dass Besucher aus dem Publikum vorsangen, das Programm echt interaktiv machen. Tolle Ideen, das Publikum aktiv einzubeziehen. Schön auch das das Team daran festhält alte Stücke wieder auszugraben und neu zu interpretieren. Dieses Mal gab es „Loss mer noch e Gläsche schluppe“ aus dem Jahr 1929 von Hubert Ebeler. Statt dem heute so beliebten „Schalalalala“ sang man sehr melodisch „Rattadibum“. Von Willi Ostermann gab es „Adelche“ auch ein Schmuckstückchen, das nur wenigen bekannt ist. Eine besondere Nummer war auch bei uns em Veedel interpretiert, teilweise free jazzig interpretiert auf dem Alphorn von Ebasa dem Meister. Der Saal auf den Stühlen und Bänken. Natürlich war auch wieder das Orchester der Liebe mit von der Partie.“

Und weiter heißt es da: „Kölsch war und ist Pflicht und das ist gut so. Karneval auf Kölsch, mit Kölsch, in der kölschen Weetschaff – mehr für´s kölsche Hätz und Siel kann man nicht tun.“

28 Jan
2014

Premiere im Alten Brauhaus

Toller Start in die Jeckespill Session 2014

Klasse Publikum, klasse Gäste auf der Bühne, klasse Stimmung – schöner hätte es kaum sein können beim Start in die Jeckespill Session 2014. Im Alten Brauhaus in der Vringsstroß feierte die Weetschaffssitzung die Premiere. Die Weetschaffselfen trotzten grippalen Infekten, dä Tuppes vum Land reimte sich durchs Weltgeschehen und der kölsche Schutzmann …mehr lesen »

2 Feb
2013

Finale im Osters Rudi

Vierte Jeckespill-Session endet in Nippeser Kaschämm

Osters Rudi ist die Neuentdeckung der Session. Die ahle Nippeser Kaschämm im Sechzigviertel unter neuer Leitung hat das Zeug zur Karnevalshochburg. Hier endete die Jeckespill-Session 2013 mit einer furiosen Weetschaffssitzung. Ein Höhepunkt: Der Regimentsspielmannszug der Altstädter zog mit 30 Mann in die Kneipe ein. Klimpermännchen Thomas Cüpper – die Entdeckung der Session in der Bütt – begeisterte noch einmal das Publikum, genau wie Sitzungspräsident Volker Weininger und Jupp Menth. Musik machten Stefan Knittler, Philipp Oebel und natürlich das Orchester der Liebe. Hier die Bilder eines tollen …mehr lesen »

29 Jan
2013

Schunkeln in der Wagenhalle

Tolles Jeckespill Programm in der Comedia

Es ist so eine Sache mit dem „Tanzen im Sitzen“, das scheinbar ganz speziell für den Karneval erfunden wurden. „Schunkeln ist Scheiße“, sang Biggi Wanninger in der Wagenhalle der Comedia und die rappelvolle Kaschämm hatte ihren Spaß. Die Stunksitzungspräsidentin hatte ihren freien Tag genutzt, um das Jeckespill mitzufeiern. In der Wagenhalle dabei: Jupp Menth, dä Knubbelisch vum Klingelpötz, Thomas Cüpper, Philipp Oebel, die …mehr lesen »

28 Jan
2013

Jeckes Spill em Consilium

Krätzcher, Klaaf, Kalverei im Rathaus

Es war der richtige Ort für ein paar klare Worte in der einzigen Stadt, wo auch Rheinbrücken über die Wupper gehen können. Jens Singer als Schofför der Kanzlerin aber auch Jupp Menth geigten der Politik in Köln und Berlin die Meinung beim Jeckespill im Consilium im Rathaus. Keiner kam hier ohne Zugabe raus und weil alle Akteure genügend Zeit hatten, wurde es die längste Weetschaffssitzung der Session. Raketen und viel Applaus gab’s auch für Knubbelfutz un Schmalbedach, Thomas Cüpper, Philipp Oebel und Stefan Knittler. Hier ein paar Bilder eines sehr schönen Abends: …mehr lesen »

24 Jan
2013

Gesegnete Jecken in Brück

Zwei tolle Abende im Hähnche

Stecknadeln hätte man fallen hören können – aufmerksam lauschten die Jecken im Brücker Hähnche der hohen, kölschen Kunst von Knubbelefutz un Schmalbedach oder  Thomas Cüpper, die jeweils an einem Abend beim Jeckespill im Osten Kölns mit dabei waren. Auch Sitzungspräsident Volker Weininger und Jürgen Becker als Weihbischof gaben sich die Ehre. Über die zweite Weetschaffssitzung im Hähnche schreibt der Kölner Stadt-Anzeiger: …mehr lesen »

18 Jan
2013

Start in die Jeckespill-Session

Zwei Weetschaffssitzungen im Alten Brauhaus

„Ein lecker Bierchen, Brauhausteller und Schabau“ – kein Auftritt, nachdem nicht die Jeckespill-Weetschaffssitzungs-Rakete durchs Brauhaus schallte. Mit zwei tollen Abenden im Vringsveedel startete das Jeckespill in die vierte Session. Mit dabei waren Thomas Cüpper, Philipp Oebel, Stefan Knittler, die Lindenthaler Lappemänner und Knubbelefutz un Schmalbedach. Bei der Premiere sorgte …mehr lesen »

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Premierenbilder 2017:

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Mit besten Empfehlungen

Jeckespill - de Weetschaffssitzung wird gemacht von einigen Mitstreitern und Freunden der Mitsinginitiative "Loss mer singe". Mehr dazu unter www.lossmersinge.de