Stimmen zur Premiere

29 Jan 2014 von Helmut, Noch kein Kommentar »

„Mehr für´s kölsche Hätz und Siel kann man nicht tun.“

„Wirtschaftswunder im Karneval“, titelt der Kölner Stadt-Anzeiger in seinem Bericht über die Jeckespill-Premiere im Alten Brauhaus. „Ruihigere, kölsche Töne, handgemacht und Interaktion mit den Gästen sind Trump. Musiker und Redner schätzen die Nähe hier. Schutzmann Jupp Menth sagte bei der Premiere gar: ,Weetschaffssitzung? Do kumme de echten Fastelovendsjecke hin. Wozu sulle mer uns mit Dauer-Sodbrennen noch Winzwang antun?´ Stehende Ovationen!“

Die Kölnische Rundschau vermutet: „Es muss sehr sehr lange her sein, dass die Menschen in einer Kölner Kneipe zuletzt kollektiv das Lied „Loss mer noch e Gläsche schluppe“ angestimmt haben. Denn das Stück stammt aus dem Jahr 1929, wurde von Hubert Ebeler verfasst und ist auf den gängigen Karnevalsalben nicht zu finden. Bei der gelungenen Premiere der Kneipensitzung „Jeckespill“ im Alten Brauhaus auf der Severinstraße begeisterten unter anderem Jupp Menth, Philipp Oebel sowie Walter Oepen und Wolfgang Seyffert aus dem Hänneschen-Ensemble als „Quetsch un Flitsch“. Mit seinen locker präsentierten Darbietungen ist das Jeckespill eine perfekte Symbiose aus Sitzungs- und Kneipenkarneval, angereichert mit einem Hauch „Loss mer singe“.

Einen sehr ausführlichen Bericht findet man auch bei report-K. „Leise Töne, laute Töne, free Jazz meets kölsche Klassiker und alle singen mit“, heißt es in der „Karnevalszeitung“ des Internetportals. Lob gibt es unter anderem für die „konzertante Neuinterpretation“ des Fööss-Liedes „En dr Weetschaff op dr Eck“. Sie sei „dreckig, laut und punkig. Headline: ,Allemann em Duett´. Frauen gegen Männer und umgekehrt, ein verrücktes Singspiel, wo die Männer im Saal „ja“ und die Frauen „Nä“ singen, oder umgekehrt. So wie auch das Medley, dass Besucher aus dem Publikum vorsangen, das Programm echt interaktiv machen. Tolle Ideen, das Publikum aktiv einzubeziehen. Schön auch das das Team daran festhält alte Stücke wieder auszugraben und neu zu interpretieren. Dieses Mal gab es „Loss mer noch e Gläsche schluppe“ aus dem Jahr 1929 von Hubert Ebeler. Statt dem heute so beliebten „Schalalalala“ sang man sehr melodisch „Rattadibum“. Von Willi Ostermann gab es „Adelche“ auch ein Schmuckstückchen, das nur wenigen bekannt ist. Eine besondere Nummer war auch bei uns em Veedel interpretiert, teilweise free jazzig interpretiert auf dem Alphorn von Ebasa dem Meister. Der Saal auf den Stühlen und Bänken. Natürlich war auch wieder das Orchester der Liebe mit von der Partie.“

Und weiter heißt es da: „Kölsch war und ist Pflicht und das ist gut so. Karneval auf Kölsch, mit Kölsch, in der kölschen Weetschaff – mehr für´s kölsche Hätz und Siel kann man nicht tun.“

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Vormerken:

2018 geht das Krätzjer Fest vom 13. bis 20. Oktober in die zweite Runde. Mit vielen Jeckespill-Mitstreitern...

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